Nach „Mama“ kommt…

…Nein, eben nicht „Papa“, sondern ein bestimmtes und oft irritierendes „Nein!“ Oder „Ää!“. Es ist interessant zu beobachten, welch einen starken Eigenwillen die kleinen Babys schon in ihrem so zarten Körperchen mit sich bringen. Die Augen kullern fast aus ihrer Fassung und das „Kindchen-Schema“ lässt nicht den geringsten Ansatz zu, etwas Böses vermuten - zieht doch gerade dieses alle Blicke und das vollste Interesse der Eltern auf sich. Doch umso überraschender ist es dann, wenn auf eine einfache Aufforderung oder Bitte hin Unmut und Starrsinn, aber auch Uneinsichtigkeit und purer Ungehorsam zu Tage treten. Es kann noch so gut gemeint sein, und sogar logisch und offenbar richtig: Der Säugling bleibt dabei: „Nein!“

Aber woher kommt das? Warum steckt dieser Trieb in dem so unschuldigen Kind?

Ob Wissenschaft oder andere sakuläre Weltanschauungen; sie alle haben letztlich gemein, dass es keine klare Antwort darauf gibt. Bei Religionen im Allgemeinen spielt hier zumindest die Moral eine Rolle, die aber selbst an unterschiedlichen Bewertungsmaßstäben festgemacht ist.

Aber fragen wir eine Quelle außerhalb unsers erworbenen Wissens: Die Bibel - Das Handbuch zum Menschen
Der Autor: Gott, der Schöpfer.
Wer sollte besser Beschied wissen was kaputt ist, wenn nicht der Erbauer selbst.
Wir glauben, dass Gott mit unvorstellbarem Intellekt, Kreativität und seiner Macht den Menschen perfekt designed hat. Die Bibel sagt in 1. Mose 1,31: „Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.
Jedoch hat der Mensch in Rebellion gegenüber Gott aufgrund seines freien Willens sich in Ungehorsam und Sünde verrannt.
Diesbezüglich sagt Gott, indem er den König Salomon als Sprachrohr nutzt:

Allein, siehe, dies habe ich gefunden, dass Gott den Menschen aufrichtig geschaffen hat; sie aber haben viele Ränke gesucht.“ (Prediger 7,29)

Und kurz vorher in Vers 20:

Denn unter den Menschen ist kein Gerechter auf der Erde, der Gutes tut und nicht sündigt.

Es ist nach Gottes Wort also keineswegs so, dass der Mensch in sich „Gutes“ trägt (mal abgesehen davon, was wir als „gut“ für die Gesellschaft oder dergleichen verstehen), sondern durch und durch sündig und schuldig vor Gott steht.
Ein kleines Kind, das laut im trotzigem Ungehorsam brüllt, ist letztlich eigentlich nur der Beweis über den Befund Gottes.

Leider liegt die Welt im Bösen (1. Joh. 5,19), weshalb man darum das Böse einfach als salonfähig erklärt. Moralvorstellungen werden statt vom allein unveränderlichen Gott einfach nach Gutdünken der Menschen selbst definiert und erdacht, wodurch eine ganze Kaskade bis hin zur Selbstzerstörung losgetreten wird, sofern man den Gedanken strikt zu Ende denkt. Aber soweit will der Mensch nicht denken.
Schaut man aber in sich selbst ehrlich hinein, was sieht man dann? Wirklich Gutes, völlig von jeder Art des Egoismus losgelöst? Die Bibel hilft uns hier auf die Sprünge: Mt. 15,19:

Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsche Zeugnisse, Lästerungen; diese [Dinge] sind es, die den Menschen verunreinigen

In steter Flucht vor Gott und möglichen Konsequenzen sagst Du dir vielleicht selbst: „Ach, wem soll ich mich schon gegenüber Verantworten sollen? Ich glaub ja nicht an Gott! Also ist er nicht da!“ - Aber halt! Ist das wirklich so? Nur weil du es nicht willst, ist Gott nicht weg. Das wäre genau das Opium für’s Volk.
Vielleicht möchtest du dir dann zur Beruhigung im Herzen sagen: „Selbst wenn da Gott wäre, dann liebt er mich ja und wird meinen guten Willen anerkennen und ich kann mich erklären.“
Was sagt die Bibel in Hiob 9,2:

Wirklich, ich weiß, dass es so ist; und wie könnte ein Mensch gerecht sein vor Gott?
Wenn er Lust hat, mit ihm zu streiten, so kann er ihm auf tausend nicht eins antworten.

Letztlich bleibt wahr, was der Prediger in Kapitel 8,11 sagt:

Weil das Urteil über böse Taten nicht schnell vollzogen wird, darum ist das Herz der Menschenkinder in ihnen voll, Böses zu tun; weil ein Sünder hundertmal Böses tut und [doch] seine Tage verlängert – obgleich ich weiß, dass es denen, die Gott fürchten, wohl ergehen wird, weil sie sich vor ihm fürchten; aber dem Gottlosen wird es nicht wohl ergehen, und er wird, dem Schatten gleich, seine Tage nicht verlängern, weil er sich vor Gott nicht fürchtet.

Darum, fürchte Gott und mach keine „Laissez-faire“ Politik in deinem Leben, deren Konsequenz wir gerade gelesen haben: „Dem Gottlosen wird es nicht wohl ergehen"…!

Aber die Bibel zeigt eine Lösung dieses Urproblems unserer Boshaftigkeit und wie wir einer richterlichen Verurteilung darüber entgehen können:
Apostelgeschichte 10,42f:

Und er hat uns befohlen, dem Volk zu predigen und ernstlich zu bezeugen, dass dieser der von Gott bestimmte Richter [der] Lebenden und [der] Toten ist.
Diesem geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung [der] Sünden empfängt durch seinen Namen.

Wenn du an Jesus Christus glaubst, den Sohn Gottes, der vor ca. 2000 Jahren am Kreuz für diese Boshaftigkeit des Menschen den Zorn Gottes freiwillig über sich ergehen lassen hat; dann musst du kein Gericht über dein böses Herz mehr fürchten. Gott hat alles an seinem Sohn schon gerichtet und zweimal für dieselbe Sache strafen kann Er nicht, da Gott gerecht ist. Das ist insofern sicher, als das Gott seinen Sohn als Anerkennung und für uns auch als Beweis seiner Gunst von den Toten auferweckt hat (Röm. 4,23-25).

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